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Google droht hohe Geldstrafe nach Cookie-Skandal

20. Februar 2012

Normalerweise ist das verfolgen von Safari-Usern per Cookie nicht möglich, da Safari diese von Drittanbietern prinzipiell blockiert. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass Google diese Sperre systematisch umgangen haben soll, droht dem Internet-Riesen nun eine saftige Geldstrafe.

Google wies jeden Vorwurf zurück, mit der Erklärung, dass man damit lediglich den Nutzern des eigenen sozialen Netzwerks Google+ ermöglichen wollte, auch via Safari besuchte Webseiten in das Netzwerk integrieren zu können, was durch einen Klick auf den Empfehlungsbutton “+1″ erfolgt.

Google verstößt mit diesem Vorfall gegen die Richtlinien der US-Handelsbehörde FTC, dessen Abkommen vor einigen Jahren unterschrieben wurde. Die FTC untersucht diesen Fall nun und könnte eine Geldbuße von bis zu 11.000 US-Dollar pro Fall verhängen.


Diskussion

  1. Chris  Februar 20, 2012

    Die Ausrede hört sich wirklich toll an, vor allem da Google wegen den +1 Buttons sowieso gegen das Wettbewerbsrecht verstößt…

    (reply)

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