Normalerweise ist das verfolgen von Safari-Usern per Cookie nicht möglich, da Safari diese von Drittanbietern prinzipiell blockiert. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass Google diese Sperre systematisch umgangen haben soll, droht dem Internet-Riesen nun eine saftige Geldstrafe.
Google wies jeden Vorwurf zurück, mit der Erklärung, dass man damit lediglich den Nutzern des eigenen sozialen Netzwerks Google+ ermöglichen wollte, auch via Safari besuchte Webseiten in das Netzwerk integrieren zu können, was durch einen Klick auf den Empfehlungsbutton “+1″ erfolgt.
Google verstößt mit diesem Vorfall gegen die Richtlinien der US-Handelsbehörde FTC, dessen Abkommen vor einigen Jahren unterschrieben wurde. Die FTC untersucht diesen Fall nun und könnte eine Geldbuße von bis zu 11.000 US-Dollar pro Fall verhängen.

Die Ausrede hört sich wirklich toll an, vor allem da Google wegen den +1 Buttons sowieso gegen das Wettbewerbsrecht verstößt…